
Magic Endoscope: das erste Release
In jeder Werkstatt gibt es eine Schublade, in der das günstige Endoskop liegt — eine USB- oder Wi-Fi-Sonde für zwanzig Dollar, gekoppelt mit einer Standard-App, die entweder auf Android 10+ nicht funktioniert oder abstürzt, alles mit Wasserzeichen versieht, grundlegende Funktionen vermissen lässt und die Einstellungen zwischen den Einsätzen vergisst. Die Hardware ist solide. Die Software verspielt ihr Potenzial.
Das Problem liegt tiefer bei moderner Hardware. USB-C-Boroskop-Unterstützung auf aktuellem Android — Versionen 10 bis 14 — war eine Lücke, auf die viele Nutzer stießen, ohne einen klaren Ausweg zu haben. Das Kamera-Berechtigungsmodell änderte sich über mehrere Releases hinweg. Magic Endoscope wurde von Anfang an für aktuelles Android und moderne USB-C-Sonden geschrieben. Keine Workarounds. Kein Sideloading. Einfach anschließen und inspizieren.
Schließen Sie Ihre USB-C-Kamera an oder verbinden Sie sich mit dem Hotspot einer Wi-Fi-Sonde — und Sie erhalten eine Livevorschau mit einem echten Overlay-HUD: Akkustand, Bildrate, Auflösung und Bitrate direkt aus dem Stream. Fotos und Videos tragen Zeitstempel, Standort und On-Screen-Maße, sodass eine Aufnahme als Nachweis taugt und nicht als unscharfes Souvenir.
Das Messlineal wirkt beim ersten Einsatz wie ein Kunststück: Zwei Griffe im Bild setzen, an einer bekannten Kante kalibrieren — und Millimeterangaben direkt vom Live-Bild des Boroskops ablesen. Dahinter steckt schlichte projektive Geometrie: Ingenieurkunst innen, Magie in Wirkung. Die gesamte App läuft offline, ohne Konto und ohne Cloud; Aufnahmen verlassen das Gerät nicht, außer Sie exportieren sie selbst.
Wir sammeln aktiv Feedback von Anwendern in zwei Bereichen, in denen Inspektionswerkzeuge echte Konsequenzen haben: Maschinenwartung und militärische Entminung — Minenräumung im Besonderen. Das sind Umgebungen, in denen Consumer-Software nicht ausreicht und proprietäre Hardware-Bundle-Viewer nicht immer verfügbar sind. Unser erklärtes Ziel ist es, das Referenzwerkzeug für den professionellen Boroskop-Einsatz auf Android zu werden. Das ist ein konkretes Ziel, keine Positionierungsfloskel.
Der Endoskop-Hardwaremarkt ist zersplittert: Dutzende Hersteller, mehrere Chipsatz-Familien, inkonsistente Firmware über Produktlinien hinweg. Wir entwickeln einen Mechanismus, mit dem Nutzer spezifische Geräteinformationen zur Kompatibilitätsprüfung einreichen können. Wenn Ihre Sonde einen Standard-UVC- oder MJPEG-über-WLAN-Stream liefert, ist die Unterstützung meist unkompliziert. Nutzt sie ein proprietäres Protokoll — wir wollen davon erfahren. Die Geräteabdeckung wächst mit jedem Update.
Wir verlangen einen fairen Preis für die lebenslange Nutzung. Vor dem Kauf kann jeder Nutzer den vollen Funktionsumfang der App im kostenlosen Modus ausprobieren — er deckt einen echten Tag leichter Arbeit ab. Ein einmaliger Kauf für $4.99 hebt alle Limits auf und entfernt das Wasserzeichen — auf diesem Gerät, für immer. Kein Abonnement, keine gerätebasierte Lizenzierung für einen Betrieb, der zehn Sonden und ein Tablet kauft.
Dies ist das Fundament, nicht die Decke. Die nächsten Systeme sind spezifiziert und der Katalog ist bereit, sie aufzunehmen — mehr unterstützte Geräte, tiefere Messwerkzeuge und praxiserprobte Workflow-Funktionen auf der Roadmap. Jedes wird auf dieselbe Weise ausgeliefert: fertig, wenn ein Anwender es vor Ort einsetzen kann. Wenn Sie professionell mit Boroskopen arbeiten und Anforderungen haben, die noch nicht erfüllt sind — nutzen Sie die Kontaktseite. Die Roadmap folgt dem, was Anwender in der Praxis wirklich brauchen.